Am besten Muttermilch

Natürlicher geht Babynahrung nicht

Stillen ist nachweislich die beste Art das Kind in den ersten Monaten seines Lebens zu ernähren. In der Muttermilch ist alles enthalten was das Baby braucht um gesund zu bleiben und sie bietet außerdem auch einen Schutz vor Allergien und verschiedenen Erkrankungen.

 

Mutter mit Baby

 

Bindung für Mutter und Kind

Beim Stillen erleben Mutter und Kind eine sehr große Nähe zueinander. Das Verhältnis zu der Mutter wird enorm gefestigt was sich auch später immer noch auswirken kann. Natürlich ist stillen auch um einiges einfacher als die Flasche zu geben, da man nie die ganzen Sachen mit sich herum tragen muss, sondern man dem Kind wenn es Hunger hat einfach die Brust geben kann. Allerdings sollte die stillende Mutter auf eine ausgewogene Ernährung achten und auch auf eine gute Versorgung mit Jod achten.

 

Mutter stillt ihr Kind

 

Geduld und Ruhe

Viele junge Mütter geben das Stillen viel zu früh auf, weil ihnen nicht richtig gezeigt wurde, wie sie ihr Kind anlegen müssen. Deshalb haben sie Schmerzen oder bekommen wunde Brustwarzen. Doch die richtige Reaktion in so einem Fall ist sich beraten zu lassen und es gemeinsam mit dem Baby immer wieder zu versuchen. Je länger man stillt umso besser ist das für das Kind. Sollte es aber trotz aller Bemühungen mit dem Stillen einfach nicht klappen wollen sollte niemand ein schlechtes Gewissen oder gar Schuldgefühle haben nur weil man auf die Flasche umsteigt.

 

Baby verschmiert mit Brei

 

Am wann gibt´s was zu beißen ?

Die erste Beikost wird empfohlen ab dem 4. Monat, doch die meisten Experten raten davon ab so früh mit Beikost zu beginnen. Richtiger ist es, die Kinder bis sie wenigstens 6 Monate alt sind voll zu stillen und dann nach und nach ganz langsam an die Beikost heran zu führen. Die Milch lässt dann von ganz alleine nach, reicht aber immer noch aus um zwischendurch zu stillen. Wird die Milch zu wenig kann man das Baby einfach öfter als gewohnt anlegen um die Milchbildung wieder anzukurbeln. Ab dem 8. Monat kann man dann auch beginnen die Brust immer weniger zu geben und die Milchmahlzeiten durch Folgemilch zu ersetzen, wenn man dies möchte.

 

Papa schmust mit Baby

 

Den Papa nicht ausgrenzen

Ein kleiner Nachteil beim Stillen ist, dass die Väter sich schnell ausgegrenzt fühlen und sich überflüssig vorkommen. Deshalb sollte man darauf achten auch dem Papa immer wieder Kuschelzeit mit dem Kleinen zu geben und ihm Aufgaben an der Pflege des Babys zu übertragen.