Nur keine Panik

Wenn es endlich soweit ist und die ersten Wehen einsetzen verfallen die meisten Frauen erst einmal in Panik, weil sie realisieren, was ihnen nun bevor steht. Ein bisschen Angst ist auch ganz normal. Man sollte über sie reden, sie dann aber so gut es geht zur Seite schieben und Kraft sammeln für den Moment der Geburt.

 

Baby auf der Waage

 

Auf geht´s

Sobald die Wehen einsetzen sollte man sich auf den Weg in die Klinik machen und dort alles langsam angehen lassen. So lange die Vorwehen andauern, während denen sich der Muttermund langsam öffnet wird immer nur hin und wieder eine Hebamme nach der Mutter sehen und schauen, wie weit der Muttermund schon geöffnet ist.

 

Geburt

 

Kraftakt für Mutter und Kind

Zur eigentlichen Austreibungsphase kommt es erst dann, wenn die Fruchtblase geplatzt ist oder von der Hebamme geöffnet wurde. Das Gefühl, wenn sich die Fruchtblase entleert finden viele Frauen unangenehm. Doch die Flüssigkeit hilft dem Kind in die richtige Position zu rutschen. Wenn das Köpfchen richtig im Becken liegt beginnen die sogenannten Presswehen. Im Gegensatz zu den Vorwehen werden diese nicht mehr als besonders schmerzhaft, sondern als befreiend empfunden werden, weil man sich dann sicher sein kann, das man es bald hinter sich hat.

In der Regel genügt eine sehr starke Presswehe um den gesamten Kopf zu gebähren. Die Hebamme wird dann den Kopf des Kindes halten und der Mutter genau sagen, was zu tun ist, damit man auch noch den Rest heil übersteht. Sobald die Schultern den Weg durch den Geburtskanal geschafft haben kann die Hebamme auch an dem Kind ziehen und binnen weniger Minuten ist dann die Geburt erledigt. Die Schmerzen sind dann sofort vergessen. Das Kind wird kurz gewaschen und in ein Handtuch gewickelt, um es so der Mutter auf den Bauch zu legen.

 

Stillende Mutter

 

Es ist geschafft

Die Nachgeburt dauert meist nur wenige Augenblicke. Je nach dem wie sich Mutter und Kind fühlen kann die Mutter dann ihr Kind ein erstes Mal an ihre Brust anlegen und danach den Kreissaal zu Fuß oder im Bett verlassen.

Entweder folgt dann ein Aufenthalt in der Wöchnerinnenstation oder man kann bei einer ambulanten Geburt auch sofort nach Hause gehen.

 

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